November 24 2017 04:24:04
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Historie Video

Ab 1980 wurde VHS zum allgemeinen Standard im Homevideobereich und setzte sich gegen Sony’s Betamax und Grundig’s Video 2000 durch. Ein Hauptgrund für den Erfolg war nach Meinung vieler Experten u. a. die großzügige Lizenzvergabe bei JVC, dem Erfinder des VHS- Systems. Ein weiterer Grund war die deutlich längere Spieldauer der VHS- Kassetten gegenüber alternativen Systemen. VHS war dann ca. 20 Jahre lang bis ungefähr 2000 das mit Abstand marktführende Heimvideo-System und wurde ab etwa 2000 allmälig von der DVD abgelöst.
Die DVD bietet bei vergleichbarer Spieldauer eine deutlich bessere Bildqualität. Mit der Einführung von aufnahmefähigen DVD- Recordern werden inzwischen gleiche der sogar mehr Funktionalitäten wie beim VHS- Videosystemen bei deutlich verbesserter Bildqualität geboten, die gleichzeitig auch noch eine einfache Schnittstelle zur digitalen Welt bieten und speziell eine digitale Bildverarbeitung im Hobbybereich ermöglichen. Ab etwa 2003 wurden mehr DVD- als VHS-Videos verkauft. Aber auch im Jahr 2007 ist VHS jedoch noch nicht völlig vom Markt verschwunden.

S-VHS bietet gegenüber VHS eine verbesserte Bildauflösung (horizontal um 2/3 besser als bei VHS) und höhere Farbgenauigkeit. S-VHS – Bänder sind deshalb typischerweise spezielle hochwertigere eisenoxidbeschichtete Bänder mit erhöhter Magnetpartikeldichte und damit nicht mit typischen VHS- Bändern zu vergleichen. Die Trennung von Helligkeits- und Farbsignal, nicht nur bei der Aufzeichnung sondern auch auf den Signalwegen zu den Endgeräten ist ein weiterer Grund für die verbesserte Signalaufzeichnung.

S-VHS-Recorder dagegen konnten nur rel. geringe Marktpenetranz erreichen, was vermutlich an höheren Anschaffungskosten bei Recordern und Aufnahmemedien lag. Die verbesserte Bildqualität konnte bei vielen Fernsehern nicht genutzt werden, da sie i.d.R. nicht über einen entsprechenden S-Video-Eingang verfügten. Nachdem der “Composite- Anschluss” eingeführt war, trat das Problem des Übersprechens mit dem Farbsignal aufgrund der sehr viel größeren Helligkeitsbandbreite von S-VHS Aufzeichnungen auf. Die Verfügbarkeit von entsprechenden S-VHS- Filmkassetten für Kunden bei den Händlern kam noch erschwerend hinzu.
Heute ist S-VHS wie auch VHS veraltet, beide Formate wurden im Wiedergabe-Bereich von DVD- Video verdrängt. Im Aufnahme-Bereich gibt es mehrere digitale Videoformate, die Amateur- und semiprofessionelle Filmer benutzen. Besonders Festplattenrekorder, die DVB direkt aufzeichnen können, verdrängen (S-)VHS zunehmend.

VHS-C ist ein kleineres Kassettenformat für das VHS. Es wurde 1983 ebenfalls von JVC entwickelt, um kleinere Camcorder bauen zu können, da das herkömmliche Kassettenformat dafür zu sperrig war. Das Magnetband ist wie bei einer herkömmlichen VHS 12,7 mm breit, mittels eines mechanischen Adapters passen die VHS-C-Kassetten auch in den normalen VHS-Videorekorder. Zum S-VHS gibt es analog auch S-VHS-C in gleicher Bauweise, jedoch mit dem höherwertigen, für S-VHS-Aufzeichnungen nutzbaren Magnetband. Die Entwicklung der VHS-C-Kassette war klar vom Wunsch nach kleineren Camcordern getrieben. Das Volumen der VHS-C-Kassette nimmt ca. 1/4 (genau 28 %) des Volumens einer VHS-Kassette ein und ermöglichst so deutlich kleinere und günstigere Aufzeichnungsgeräte.

Bei S-VHS-C entspricht sowohl das Verfahren als auch die technischen Daten voll dem VHS bzw. S-VHS. VHS-C wurde vorwiegend in einfacheren, preiswerten Camcordern für den HomeVideo- Bereich eingesetzt und hatte dort innerhalb kurzer Zeit großen Erfolg. VHS-C und Video 8 waren viele Jahre lang die einzigen für den Amateurbereich erschwinglichen Videoaufzeichnungsformate. Nichtsdestoweniger wurde auch von S-VHS eine Kompakt-Variante namens S-VHS-C entwickelt (siehe VHS-C) die bis heute noch im Fachhandel erhältlich sind.

Video 8 wurde 1985 federführend von Sony und Polaroid unabhängig entwickelt, um die bislang benutzten 1/2” Videokassetten wie VHS oder Betamax im portablen Bereich durch deutlich kleinere Systeme zu ersetzen. Das Magnetband ist 8 mm breit und die Kassette etwa so groß wie eine Audiokassette. Die geringe Größe der Kassetten versetzte Sony in die Lage, ähnlich wie andere Firmen mit VHS-C, kompakte Amateur-Videokameras zu bauen. Nachfolger von Video 8 wurde ab Hi8 und seit 1999 Digital 8.
Video 8 war speziell darauf ausgelegt, möglichst klein zu sein. Im Gegensatz zu den meisten Formaten braucht Video 8 keine Synchron- und Tonköpfe. Die ersten wurden durch eine Technologie ersetzt, die auch schon in Video 2000 Verwendung fand. Die Tonköpfe wurden durch die konsequente Benutzung von FM-Ton eingespart. Zusätzlich gab es auch noch die Möglichkeit bei einigen Rekordern Ton digital aufzuzeichnen (PCM). Wie auch bei VHS wird das Farbsignal auf einer niedrigeren Frequenz als das Helligkeitssignal (“Color under”) aufgezeichnet.

Hi-8 ist ein analoges Videoformat und seit 1989 auf dem Markt. Das Verfahren entstand durch div. Erweiterungen aus dem bereits bestehenden Video-8-System indem die Aufnahme in Signale für Farbe, Helligkeit (Komponentensignal) und HiFi-Ton aufgespalten wurde. Es verwendet die selben Kassetten und Bänder wie das ältere Video 8 verwendet. Videokameras und andere Teile dieser Aufzeichnungstechnik werden allgemein als Hi-8- Kamera bzw. Hi-8- Technik bezeichnet. Hi-8-Kassetten sind aufgrund ihrer Größe robuster als MiniDV- Bänder und durch ihre lange Marktpräsenz (seit 1985) sind die Laufwerke in den Camcordern und Video-Rekordern ausgereift.

Zur Rettung von Video 8- und Hi 8- Aufnahmen durch Digitalisierung ist die Wiedergabe in Digital 8-Camcordern zu bevorzugen, da der Digital 8-Camcorder das Video 8- bzw. Hi 8-Signal hundertprozentig verlustfrei in handelsübliches digitales DV umwandelt. Video 8- und Hi 8-Camcorder dagegen liefern lediglich ein analoges Signal durch eine minderwertige Compositeverbindung über Cinchkabel. Allein schon durch die analoge Compositeverbindung treten große Verluste, u. a. durch Cross-Color- und Cross-Luminance-Fehler auf, und zusätzlich ist hier noch eine je nach eingesetzter Hardware (Videokarte im Computer etc.) in der Qualität recht schwankende Digitalisierung in Rechnung zu stellen, anstatt dass eine verlustfreie Analog-Digital-Wandlung bereits im mit einem hochwertigen, speziell für Video 8 und Hi 8 entwickelten Wandler ausgestatteten Digital 8-Camcorder stattfindet.

Digital Video (DV) ist ein 1994 eingeführter Standard für digitale Videoaufzeichnungen und umfasst die Formate DV, MiniDV, Digital 8, HDV, etc. Das für den Amateurmarkt entwickelete System fand aufgrund seiner hervorragenden Bildqualität sehr schnell auch im Profi- Bereich Nutzer.
DV zeichnet Bilder digital auf und und reduziert auf ca. 10 Prozent des ursprünglichen analogen Speicherplatzbedarfs reduziert. Das Verfahren ähnelt MJPEG und bietet im Gegensatz zu MPEG den Vorteil, Videos an jeder beliebigen Stelle ohne Qualitätsverlust schneiden zu können.
Die Datenrate eines DV-Stroms liegt bei 3,125 MByte/sec oder ca. 25 Megabit pro Sekunde.
Bild-Auflösung ist 720 × 576 Bildpunkte (PAL) bzw. 720 × 480 Bildpunkte (NTSC). Die Qualität ist im Vergleich zu älteren Kameras um ein Vielfaches besser und bietet Magnetaufzeichnun-gen zu einem niedrigen Preis.
Vollbildaufzeichnung sind mit den Bildgeschwindigkeiten 24p und 25p (Progressive Scan) mit DV-Kameras auch möglich.

MiniDV ist ein verbreiteteres kleines Kassettenformat von DV für den Heim- und semiprofes-sionellen Bereich, mit dem gleichen Datenformat und gleicher Qualität wie DV. MiniDV- Kassetten werden in Bandlängen von 60 Minuten und 80 Minuten im Fachhandel angeboten.